
Auch in diesem Jahr machten die Gleichstellungsbeauftragten im nördlichen Nordfriesland mit Andrea Dunker (Gemeinde Sylt), Christine Friedrichsen (Amt Mittleres Nordfriesland), Sylke von Kamlah (Amt Südtondern) gemeinsam mit dem Kreisverband des SOVD Johanna Voigt und Renate Schramm vom Ortsverband Niebüll auf die Lohnlücke aufmerksam.
In diesem Jahr ist der Equal Pay Day am 27. Februar. Die Lohnlücke – der Gender Pay Gap – liegt noch immer bei 16 Prozent.
Es ist ein symbolisches Datum, an dem aufgezeigt wird, bis zu welchem Datum eines jeden Jahres Frauen im Vergleich zu Männern rechnerisch unbezahlt arbeiten – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern auch 2026 noch Bestand hat.
In diesem Jahr richtet sich der Fokus der jährlichen Kampagne auf die bestehende Lohnlücke in ihrer Historie und im Hinblick auf Rollenbilder – Rollenzuschreibungen.
Eine Problematik der ungleichen Bezahlung liegt häufig in der Berufsbiografie und nach wie vor im unterschiedlichen Rollenklischee von Frauen und Männern, das bereits in frühester Jugend geprägt wird und sich auf die spätere Berufswahl, Arbeitszeitmodelle auswirkt und tradierte Rollenbilder übernimmt.
Gemeinsam stehen Alle für mehr Gleichberechtigung, Transparenz und eine Stärkung der Frauen, um den Gender Pay Gap und die Klischees – Rollenbilder im Fokus zu behalten und abzubauen. Sichtbares Zeichen ist auch die rote Equal pay day Fahne, die vor den jeweiligen Rathäusern gehisst wurde.
